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DİTİB verurteilt BILD-Zeitung aufs Schärfste

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DİTİB verurteilt BILD-Zeitung aufs Schärfste
DİTİB hat mit folgender Pressemitteilung die Berichterstattung der Bild-Zeitung auf Schärfste verurteilt, in der eine DITIB-Moschee mit Terror in Verbindung gebracht wurde.

Avrupa Bülteni

DİTİB hat mit folgender Pressemitteilung die Berichterstattung der Bild-Zeitung auf Schärfste verurteilt, in der eine DITIB-Moschee mit Terror in Verbindung gebracht wurde.

Die DITIB und seine gesamten Gemeinden sind über die tendenziösen Schlagzeilen der Bild Zeitung, bei denen Muslime und Moscheen pauschal mit Terror in Zusammenhang gebracht werden, zutiefst schockiert. Die Abbildung der Kölner Zentralmoschee, die als ein Symbol für Toleranz, Transparenz, Frieden und des Miteinanders in und für Köln steht, unter einer Schlagzeile mit dem Begriff „Terror“ abzubilden, setzt dem Islam- und DITIB-Bashing der letzten Zeit die Krone auf.

Muslime und auch DITIB sind von Medien vieles gewohnt. Die Hoffnung auf sachorientierte Berichterstattung bei Themen, die Muslime betreffen, wird allzu oft enttäuscht. Dennoch haben wir bislang immer versucht, in Anerkennung der Bedeutung der Meinungs- und Pressefreiheit sowie unserem religiösen Selbstverständnis der Toleranz und Vergebung entsprechend, Verfehlungen und sogar Angriffen auf DITIB und den Islam stets mit Geduld, Aufklärungsarbeit und Dialog zu begegnen.

Diese neue Qualität der Verunglimpfung kann jedoch weder als Meinungs-, noch als Pressefreiheit durchgehen. Hier wird bewusst eine unzumutbare Wahrnehmung bei Leser/innen über DITIB und Moscheen allgemein erzeugt, die geeignet ist, den gesellschaftlichen Frieden in Deutschland zutiefst zu gefährden, die Menschen gegen Muslime aufzustacheln und Hass und Zwietracht zu säen.

DITIB fordert daher die BILD Redaktion auf, diese Falschdarstellung umgehend zu korrigieren und in deutlicher Art und Weise an demselben prominenten Ort (Mantel!) richtig zu stellen. Weiterhin fordern wir die BILD-Redaktion auf, nicht weiter Wasser auf die Mühlen von Radikalen, Extremisten und insbesondere der Islam- und Migrationsfeinde sowie der Populisten zu gießen.

Am Ende besteht nicht nur die Gefahr, sondern eher die Gewissheit, dass man die Geister, die man rief, nun nicht mehr loswird. Dies zeigen uns die Erfahrung nach derartigen populistischen und tendenziösen Debatten der letzten Jahre, die sich weder um Differenzierung, noch Sachlichkeit sorgen, was zu einem ständig weiterem Erstarken der Extremisten am rechten Rand zeigt.

Verantwortungsbewusstes Handeln in der Berichterstattung und Wahrung der Journalisten- und Berufsethik ist ebenso ein wichtiges Gut unserer Demokratie. Die publizistischen Grundsätze konkretisieren die Berufsethik der Presse und definieren die Pflicht, im Rahmen der Verfassung und der verfassungskonformen Gesetze das Ansehen der Presse zu wahren. Die erste Ziffer des Pressekodex lautet: „Die Achtung vor der Wahrheit, die Wahrung der Menschenwürde und die wahrhaftige Unterrichtung der Öffentlichkeit sind oberste Gebote der Presse.“

Nicht nur diese Ziffer des Pressekodex sehen wir aufs Gröbste verletzt und werden daher eine Beschwerde beim Presserat einreichen.
DITIB wird darüber hinaus aufgrund der Schwere der Tat juristische Schritte gegen die BILD-Zeitung wegen Rufschädigung einleiten.

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